Wie Bio i(s)st Deutschland?

Hand auf's Herz, Bio oder konventionelle Lebensmittel? Wie hoch ist die Bereitschaft der Deutschen Bio-Lebensmittel zu erwerben, die dann tatsächlich in den Einkaufskörben landen? 

Die Verbraucherstudie "Wie bio i(s)st Deutschland" deckte auf, dass jeder Dritte regelmäßig oder ausschließlich Lebensmittel aus ökologischem Anbau erwirbt. Dabei sprechen sich 18 Prozent der über 4.500 Teilnehmer dafür aus, mehr in Bio als in konventionelle Produkte zu investieren. Vier von fünf Personen nehmen hierfür sogar einen höheren Preis in Kauf. Insbesondere in München, Düsseldorf und Köln ist man bereit für Bio-Lebensmittel mehr zu zahlen, während sich die Leute aus Hamburg und Berlin in diesem Punkt weniger akzeptable zeigen.

Das spricht für Bio! Die Konsumenten bevorzugen Bio-Lebensmittel, da sie auf Natürlichkeit setzen. Dies bedeutet, dass Produkte ohne Gentechnik und ohne erhöhte Pestizidbelastung erwünscht sind. Circa drei Viertel der Befragten assoziierten mit Bio insbesondere nachhaltigen Tierschutz, die Unterstützung der Bio-Bauern, sowie Umweltschutz.

Regional. Besonders gefragt sind frische Bio-Eier, Gemüse und Obst. Von regionalen Produkten lässt sich in der Regel nur sprechen, wenn diese einem Umkreis von ca. 102 Kilometer entstammen. Tatsächlich kann die Kategorisierung von regionalen Produkten hinsichtlich des Umkreises von Stadt zu Stadt variieren. Während Berlin einen Umkreis von 118 Kilometern festlegt, müssen regionale Produkte bei den Düsseldorfern aus einem Gebiet bezogen werden, das 80 Kilometer nicht überschreitet. Auch Social Media zur Folge geht der Trend bei Bio-Produkten eindeutig in Richtung #localfood.